Einige Geehrte der Kolpingsfamilie
Einige Geehrte der Kolpingsfamilie

10.12.2017

 

Kolping-Gedenktag

Twist. Zur Ehrung langjähriger Mitglieder und zu einem Vortrag über örtliche Zeitgeschichte haben sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie Twist aus Anlass des Kolping-Gedenktags getroffen.

 

In Anwesenheit von Ehrenpräses Pastor Hermann-Josef Wessendorf und Präses Pfarrer Michael Schiller zeichnete Vorsitzender Jörg de Groot folgende Mitglieder für ihre Treue zur Idee Adolph Kolpings aus: Wilhelm Kues (50 Jahre), Theodor Lammers (50 J.), Leonhard Levelink (50 J.), Heinz-Hermann Schwieters (50 J.), Hermann ter-Heide (50 J.), Gerhard Boomhoff (40 J.), Rudolf Rickers (40 J.) und Norbert Vahrenhorst (25 J.).

 

Den Ehrungen schloss sich ein Vortrag von Redakteur i.R. Horst Heinrich Bechtluft an: „Was wissen wir über die NS-Zeit in Twist?“. Der Referent betonte das Fragezeichen beim Thema. Doch auch bei erheblichen Mängeln in der Überlieferung zur NS-Zeit – vieles wurde 1945 bewusst vernichtet! – gebe es interessante Fakten zu berichten.

 

Durchweg Katholiken

 

So gehörte die Gemeinde Hesepertwist bei den Reichstagswahlen Ende Juli 1932 (das war ein halbes Jahr vor der sogenannten NS-„Machtergreifung“!) mit ganzen vier Stimmen für die NSDAP (1,5 Prozent) zur absoluten „Diaspora“ der Nationalsozialisten. Ähnlich war die Lage in Rühlertwist (4,4 Prozent). Die Einwohner beider Gemeinden waren durchweg Katholiken. Hier wurde bis 1933 traditionell das katholische Zentrum gewählt. Anders stellten sich die Wahlergebnisse in den konfessionell gemischten Nachbargemeinden dar. In Neuringe, damals Teil des Kreises Grafschaft Bentheim, erreichten die Nationalsozialisten schon im Sommer 1932 mit 56,5 Prozent eine Mehrheit. Adorf, ebenfalls in der Grafschaft, lag bei 24,5 Prozent. Im emsländischen Schöninghsdorf gab es am 31. Juli 1932 einen Anteil von 20,3 Prozent an NS-Stimmen. Das waren etwa fünfmal mehr als im direkt benachbarten Rühlertwist. Die Schwierigkeiten der NSDAP, im Kirchspiel Twist Fuß zu fassen, waren bis 1945 zu spüren. So bestand keine ausdrückliche Ortsgruppe Twist, sondern die Dörfer Heseper- und Rühlertwist wie auch Hebelermeer wurden in der NSDAP-Ortsgruppe Schöninghsdorf verwaltet.

 

NS-Jugend

 

Vergleichbares gab es bei der NS-Jugend: Der Lehrer Wasmuth organisierte von Adorf aus die Hitlerjugend (HJ) der drei Dörfer Adorf, Hesepertwist und Rühlertwist. Überhaupt waren die Lehrkräfte als vom Staat abhängige Beamte verpflichtet, sich im Sinne des Nationalsozialismus und der Hitlerjugend einzusetzen. Für Rühlertwist wird Lehrer Wieprecht erwähnt, der die SA (Sturmabteilung) aufbaute, er wurde allerdings schon im September 1934 versetzt. Auch der Führer der NSDAP-Ortsgruppe Schöninghsdorf war um 1936/39 ein zugezogener Beamter, nämlich der Zollkommissar Georg Orth.

 

Historisches Dokument

 

Ein historisches Dokument von 1933 fand besondere Aufmerksamkeit bei den Kolpingern. Es zeigt vor dem Hintergrund des Kraftwerks Rühle eine Versammlung der Beschäftigten des Heseper Torfwerks (HTW), bei dem viele Twister arbeiteten. Das Foto könnte am 1. Mai 1933, am von den Nazis erklärten „Nationalen Feiertag der Arbeit“ entstanden sein. Die Musikkapelle des Katholischen Gesellenvereins Meppen spielt auf. Eine große Kolpingfahne wird im rechten Bildvordergrund hochgehalten. Dagegen wirkt eine Hakenkreuzfahne im Hintergrund fast bescheiden. Allerdings sagt die Größe der Fahnen nichts über die tatsächlichen Machtverhältnisse aus. Die Nationalsozialisten regierten nämlich nach dem „Ermächtigungsgesetz“ vom 24. März 1933 bereits mit Terror. Die Katholiken dagegen hofften noch auf die schützenden Wirkungen des Reichskonkordats, das seit Ostern 1933 von der NS-Regierung mit dem Vatikan verhandelt wurde. Vor diesem politischen Hintergrund dürfte der selbstbewusste Auftritt der Kolpinger im Frühjahr 1933 zu bewerten sein.

 

Einige Monate später waren auch sie mit Gewalt von den Nationalsozialisten verdrängt.

 

 

Quelle: Meppener Tagespost vom 12.12.2017

 

 

 

Die Kolpingsfamilie Twist zu Gast bei der Nögel Montagetechnik Vertriebsgesellschaft mbH.

 

Am 24.10.2017 lud Heinz Nögel die Kolpingsfamilie Twist zur Besichtigung des familiengeführten Handels- und Produktionsunternehmen NÖGEL mit Sitz am Koppelweg ein.

 

Unter der Organisation von Johannes Aehlen, Leitung „Seniorenarbeit“, fanden sich schnell mehr als 40 Teilnehmer.

 

Zunächst wurden die Teilnehmer durch den Firmengründer Heinz Nögel herzlich begrüßt.

 

Nach der Begrüßung durch Heinz Nögel übernahm der Vorsitzende Jörg de Groot das Wort und bedankte sich bei der Kolpingsfamilie für die rege Teilnahme sowie bei der Firma Nögel für die Einladung.

 

Nun war es Zeit für die Vorstellung des aktuell laufenden Großprojekts Lagerverwaltungssoftware – kurz LVS. Henning Stolte, Leiter im Einkauf bei Nögel, gab einen ausführlichen Einblick in das Projekt.

 

NÖGEL investiert in diesem Jahr für ca. 1,5 Mio. € in eine neue Lagerverwaltungssoftware in Verbindung mit einer hochmodernen Fördertechnik mit ergonomischen Packplätzen. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück geplant. NÖGEL wird dadurch im Versand noch schneller und flexibler. Außerdem wurde vor kurzem eine Leichtbauhalle mit 600 m² Grundfläche errichtet und ein angrenzendes Grundstück mit 20.000 m² für weitere Vorhaben erworben. So wird auch in Zukunft die Wirtschaftskraft des Standorts Twist nachhaltig gestärkt.

 

Nachdem ausführlich über das Großprojekt LVS berichtet wurde, übernahm Thomas Bonhold, Prokurist und Verkaufsleiter, das Wort. Herr Bonhold ging auf das breite Produktsortiment der Firma NÖGEL ein. Vor allem die NÖGEL Produktinnovationen wie z.B. die innovative Fenstermontagekonsole weckten das Interesse der Teilnehmer. Gestaunt wurde bei der Zahl 250.000. So viele Spritzgussteile werden nämlich täglich mit den sechs eigenen Spritzgussmaschinen am Koppelweg produziert. Von Verglasungsklötzen über Glasfalzeinlagen bis hin zu Kunststoff-Unterlegplatten. Die eigene Produktion umfasst mittlerweile ein breites Produktspektrum.

 

Nach den Vorträgen von Herrn Stolte und Herrn Bonhold brachen die Teilnehmer unter der Führung von Heinz Nögel zum großen Firmenrundgang auf. Vom Hochregallager bis zur Produktion wurden alle Bereiche der Firma gezeigt.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war aber auch die Übergabe eines 500,- € Spendenchecks an Jörg de Groot von der Kolpingsfamilie Twist.

 

Im Anschluss an die Betriebsführung wurden alle Beteiligten noch zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

 

Quelle: Nögel Montagetechnik mbH

 

 

01.-02.10.2016

 

Kolpingfahrt nach Wolfsburg und Braunschweig

 

Die Kolpingsfamilie hatte am 01. und 02. Oktober nun bereits zum dritten Mal hintereinander eine 2-Tages-Tour organisiert. Diesmal war das Ziel der Tour die Autostadt Wolfsburg und die Löwenstadt Braunschweig. 27 Personen nahmen an der Fahrt teil. 

Zunächst besuchten wir die Autostadt Wolfsburg. In dem 28 Hektar großen Themen- und Erlebnispark dreht sich alles um das Thema Mobilität. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Volkswagenwerk zählt die Autostadt mit jährlich über zwei Millionen Gästen zu den beliebtesten touristischen Zielen in Deutschland. Die geplante Ankunftszeit von 11:30 Uhr konnten wir leider aufgrund eines Staus auf der A 2 nicht einhalten, daher musste die KundenCenter Führung ausfallen. Als wir schließlich um 13:00 Uhr ankamen, war bereits ein Lunchmenü für uns angerichtet. Nach dem Mittagessen empfing uns ein Tourguide zur Übersichtsführung. Dieser stellte uns beim Rundgang die wichtigsten Gebäude, Attraktionen und Inszenierungen vor. Abschließend bekamen wir noch einen Kaffee im Restaurant Barolo. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an das Autohaus Tieck, das den Aufenthalt in der Autostadt für uns organisiert und gesponsort hat.

Als nächstes steuerte unsere Busfahrerin Braunschweig an. Wir checkten im Steigenberger Parkhotel ein. Hier hatten wir einen kurzen Aufenthalt um uns für den Abend frisch zu machen. Das Abendessen nahmen wir im Brauerei-Gasthaus Schadt ein. Die meisten Teilnehmer entschieden sich für die Spezialität des Hauses, nämlich den Braunschweiger Bierbraten. Gestärkt und gut gelaunt begaben wir uns um 20:00 Uhr mit dem Nachtwächter Rudolf auf einen abendlichen Streifzug durch die historische Altstadt Braunschweigs. Während des Rundganges verriet er uns spannende Details über die historischen Gebäude am Altstadtmarkt. Der weitere Abend stand den Mitreisenden zur freien Verfügung. Die meisten nutzten die Zeit, um die Lokale der Stadt kennenzulernen. In der Hotelbar trafen wir auf den Musiker Konstantin Wecker, mit dem wir ein kurzes Gespräch führten und ihm unsere Kolpingsfamilie vorstellten.

Am zweiten Tag besuchten wir nach einem üppigen Frühstück im Hotel zunächst den Erntedank-Gottesdienst in der Aegidienkirche, der katholischen Hauptkirche der Stadt. Anschließend trafen wir uns vor der Touristinfo wieder, um an einer weiteren Stadtführung teilzunehmen. Diesmal begann der Rundgang auf dem Burgplatz. Hier stehen das Braunschweiger Wahrzeichen, der Löwe, die Burg Dankwarderode und der Dom St. Blasii. Weiter ging es ins Magniviertel, eines der ältesten und schönsten Viertel Braunschweigs mit einem Ensemble historischer Fachwerkbauten und der Kirche St. Magni. Der Höhepunkt des zweiten Tages war sicherlich eine 2,5-stündige Floßfahrt auf der Oker. Wir erlebten bei einer vergnüglichen Fahrt Braunschweig noch einmal aus einer einzigartigen Perspektive. Vom Bordgrill gab es lecker marinierte Steaks, die klassische Bratwurst, Geflügelspieße und dazu verschiedene Salate.

Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf den Heimweg, um gegen 20:30 Uhr sicher in Twist einzutreffen.

 

 

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03.-04.10.2015

 

Kolpingfahrt nach Hannover und Celle

 

Es war wieder so weit: die Kolpingsfamilie hatte zu einer höchst interessanten 2-tägigen Tour,

diesmal in die moderne Landeshauptstadt Hannover und in die Fachwerkstadt Celle, eingeladen. 22 Personen ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen. Wir hatten an diesem Wochenende viel Glück mit den spätsommerlichen Temperaturen.

Als erstes steuerte unser Busfahrer Kalle die Herrenhäuser Gärten an. Die Besichtigung des barocken Gartens, der nach französischem Vorbild angelegt wurde, war für alle Teilnehmer sehenswert. Unsere Gästeführerin konnte uns einige Geschichten über Kurfürstin Sophie von der Pfalz erzählen, die den "Großen Garten" zu ihrem Lebenswerk machte. Eine besondere Attraktion war die nach den Plänen der Künstlerin Niki de Saint Phalle mit den bunten Glasmosaiken ausgestattete Grotte.

Nach einer Mittagspause in der Altstadt von Hannover checkten wir im 4-Sterne Hotel Loccumr Hof ein.

Am Nachmittag stand eine Fahrt mit dem Maschseeboot auf dem Programm. Wir ließen bei einer vergnüglichen Rundfahrt mit Kaffee und Kuchen die Stadtsilhouette vom Wasser aus an uns vorbeiziehen.

Im Anschluss wurde uns bei einem Stadtrundgang "Sagenhaftes" über Hannover berichtet. Besonders verfolgten wir die Ausführungen zum "steinernen Geschichtsbuch" am Neuen Rathaus.

Der Abend stand den Mitreisenden zur freien Verfügung. Es bildeten sich Gruppen, die das Oktoberfest besuchten oder in die Bräuhäuser der Stadt einkehrten.

Am zweiten Tag besuchten wir nach einem üppigen Frühstück im Hotel zunächst den Erntedank-Gottesdienst in der Basilika St. Clemens. Danach begaben wir uns auf den Weg nach Celle. Dort nahmen wir im historischen Ratskeller das Mittagsessen ein.

Während einer Kutschfahrt durch Celle erfuhren wir von der Gästeführerin, dass die fast 500 aufwändig restaurierten und Denkmal geschützten Fachwerkhäuser das größte geschlossene Ensemble in Europa bilden.

Am späten Nachmittag machten wir uns wieder auf dem Heimweg, um gegen 20:00 Uhr sicher in Twist einzutreffen.

 

Fazit: eine schöne, erlebnisreiche Fahrt.

 

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12.07.2015

 

Kolpingsfamilie Twist lädt Flüchtlinge

zum Tag der Begegnung

 

Zu einem Tag der Begegnung hat die Kolpingsfamilie Twist alle Flüchtlingsfamilien aus der Gemeinde eingeladen. Neben Kaffee und Kuchen hatten die Kolpinger unterstützt von Mitgliedern der Pfarrgemeinde St. Ansgar rund um das Ansgarheim ein buntes Programm für die Gäste vorbereitet. Im Mittelpunkt stand der "Kolping-Fünfkampf" mit Spielen für Groß und Klein.

Nachdem die Gemeinde Twist immer mehr Flüchtlinge aufnehmen musste, wollte die Kolpingsfamilie sich für die Asylbewerber einsetzen, die in die unmittelbare Nachbarschaft zugewiesen wurden.

Schnell reifte der Entschluss, nicht nur über die Flüchtlinge, sondern mit ihnen zu reden. Unterstützt wurde sie dabei vom Ausschuss "Familien in Not" der Pfarrgemeinde St. Ansgar, die ihr Pfarrheim zur Verfügung gestellt hat und mit ihren Helfern das Kaffee organisierte.

Auch die ehrenamtlichen Sprachlehrer, die Helferinnen der Tafel und die Integrationshelfer vor Ort nahmen am Tag der Begegnung teil.

Die Idee der Kolpingsfamilie, dieses gemeinsame Treffen mit Spielen für Jung und Alt zu verbinden hat sich bestätigt. Beim gemeinsamen spielen kamen sich die Gastgeber und die Familien aus Albanien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Syrien schnell näher. Auf einer Landkarte kennzeichneten die Gäste ihren Heimatort.

Vor allem die Kinder, die bereits die Schulen in Twist besuchen, halfen die sprachlichen Grenzen zu überwinden und unterstützten die Erwachsenen bei ihren Gesprächen.

Am Ende der Wettkämpfe ging jeder Teilnehmer mit einem Preis und dem guten Gefühl nach Hause, fremde Menschen aus der Nachbarschaft kennengelernt zu haben.

Alle Beteiligten verständigten sich darauf, dass diese Form der Begegnung wiederholt werden soll.

 

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Der neue Vorstand vor dem "Kolping-Kreuz" an der Ansgarkirche
Der neue Vorstand vor dem "Kolping-Kreuz" an der Ansgarkirche

 

 

19.04.2015

 

Generalversammlung mit Vorstandswahlen


Am Sonntag, den 19.04.2015, haben die Mitglieder der Kolpingsfamilie Twist im Rahmen Ihrer Generalversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

Nachdem der bisherige Vorsitzende Günter Liedtke über die Arbeit des Vorstandes im vergangenen Jahr berichtete und dabei besonders die Fahrt nach Köln anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Kolpingsfamilie hervorhob, entlastete die Versammlung den Vorstand einstimmig.

In der anschließenden Wahl die vom Präses der Kolpingsfamilie Pfarrer Michael Schiller geleitet wurde, wählte man Jörg de Groot zum neuen Vorsitzenden, nachdem Günter Liedtke nach 18 Jahren in diesem Amt nicht mehr zur Wahl stand. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Matthias Sommer gewählt, der das Amt von Manfred Knöppel übernahm.

Auch beim Schriftführer gab es einen Wechsel. So wurde Marcel Schneider zum Nachfolger von Jörg de Groot gewählt.

Ausgeschieden ist nach langer Mitarbeit im Vorstand ebenfalls Clemens Aehlen.

Erstmalig in den Vorstand gewählt wurden Ingo Mittendorff und Gerd Linnemann als Beisitzer.

Pfarrer Michael Schiller dankte den ausscheidenden langjährigen Mitgliedern des Vorstandes und übergab ein kleines Geschenk in Form einer Kunststoffblume, die sich unter Sonneneinstrahlung schunkelnd in Bewegung setzt.

Seiner Ansicht nach sei diese Blume mit einem Kolpinger vergleichbar, der sich unaufhaltsam in Bewegung setzt, sobald Ihn der Ruf Adolph Kolpings erreicht hat.

Ausdrücklich lobte der Präses die Mitglieder des neuen Vorstandes für ihre Bereitschaft, sich in einer Zeit schwindenden Engagements für kirchliche, soziale und gesellschaftliche Aufgaben in den Dienst der Kolpingsfamilie zu stellen.

 

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Bezirksvorsitzender Josef Korte bedankt sich bei Pastor Punke. Foto: Heinz-Gerd Stahl
Bezirksvorsitzender Josef Korte bedankt sich bei Pastor Punke. Foto: Heinz-Gerd Stahl

 

 

22.11.2014

 

Bezirksbildungstag in Twist

 

Twist. Die Kolpingsfamilien des Bezirks Meppen haben ihren diesjährigen Bezirksbildungstag zum Thema „Was ist unsere Arbeit wert?“ im Haus St. Georg Twist veranstaltet.

 

Als Referenten begrüßte der Bezirksvorsitzende Josef Korte Pastor Walter Punke vom Haus kirchlicher Dienste und Handwerk Hannover. Zu Beginn des Referats verwies der evangelische Theologe und Organisationsberater darauf, dass schon in der Bibel die Arbeit ein Thema sei. Gott gebot dem Menschen, dass er im Schweiße seines Angesichts sein Brot essen solle, sagte aber auch darauf, dass er am 7. Tag ruhen müsse. Auch Martin Luther habe darauf hingewiesen, dass die Arbeit zum Menschen gehöre wie zum Vogel das Lied.

Doch Zielstrebigkeit und Fleiß reichten in der heutigen Zeit nicht aus, man müsse auch Glück haben. Ohne Erfolg werde man in der Gesellschaft nicht respektiert. Nur wer es zu etwas gebracht habe, sei angesehen. Dabei könne die Wertschätzung für Arbeit sehr unterschiedlich sein, sagte Punke. Er forderte, dass eine gerechte Gesellschaft so gestaltet sein müsse, dass jeder seine Fähigkeiten einbringen könne.

 

Vier Säulen

Punke verwies auf die vier Säulen von gerechter Arbeit. Die internationale Arbeitsorganisation fordere die Vereinigungsfreiheit von arbeitenden Menschen an, die Beseitigung von Zwangs- und Pflichtarbeit, die Abschaffung von Kinderarbeit sowie die Beseitigung jeglicher Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf. Leider sei es heute so, das auch handwerkliche Berufe unterschiedlich bewertet würden.

Aaron Antonovsky berichte von den drei Säulen, die für die Zufriedenheit eines Menschen wichtig seien: Zufriedenheit bei der Arbeit, die Art, wie die Tätigkeiten ausgeführt werden können sowie deren Bedeutsamkeit. Jeder müsse wissen, was er tue. Wichtig seien ferner die Arbeitsbedingungen sowie die Wertschätzung und die Anerkennung für das Geleistete. Wenn diese drei Bedingung erfüllt seien, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass Arbeit nicht krank mache. Die gelte auch für ehrenamtliche Tätigkeiten.

Ein vorrangiges Thema bei der sich anschließenden offenen Gesprächsrunde war das ständige Streben nach immer größerem Wachstum. Leider werde dieses Bemühen zum Beispiel auf dem Rücken der Leiharbeiter ausgetragen, sagte ein Diskussionsteilnehmer. Nicht selten werde versucht, mit weniger Menschen das gleiche oder vielleicht ein besseres Betriebsergebnis zu erzielen. Dies führe bei den Beschäftigten zu immer größeren physischen und psychischen Problemen. Nicht selten seien „Burn out“ Erkrankungen die Folge.

Diskutiert wurde das wachsende Bestreben nach immer billigeren Waren. Als einzige Möglichkeit, diesem Trend entgegenzuwirken, bezeichnete der Referent die Bereitschaft, sich beim Kauf für faire Waren zu entscheiden. So könnten auch die Arbeitsbedingungen der Menschen in den armen Ländern in Afrika und Asien verbessert werden.

Zum Abschluss des Bezirksbildungstages trafen sich die Teilnehmer zu einer heiligen Messe.

 

Quelle: Meppener Tagespost v. 24.11.2014, H.-G. Stahl

 

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4.05.2014

 

Einweihung der Sandsteintafel am "Kolping-Kreuz"

 

Im Rahmen einer Maiandacht hat unsere Präses Pfr. Michael Schiller die neue Sandsteintafel am "Kolping-Kreuz" auf dem Kirchplatz St. Ansgar eingeweiht.

Neben dem Konterfei Adolph Kolpings zeigt die Tafel eine Inschrift mit dem Zitat Adolph Kolpings:

"Wo kein Opfer, dort keine Liebe"

Diese Zitat wurde von der Kolpingsfamilie Twist bei der Aktion "Worte für uns" anläßlich des 200. Geburtstages Kolpings näher betrachtet. Unter diesem thema wurden 4 Seiten des Buches gestaltet, das unserem Bischof Franz-Josef Bode bei der Pontifikalmesse am 08.12.2013 im Dom zu Osnabrück überreicht wurde.

 

Weitere Fotos und die Buchseiten findet ihr in der Galerie !

 

26.04.2014

 

Gruppe "Junge Familien" auf den Spuren der Biber im Fullener Wald

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Einen spannenden Nachmittag haben 30 Kinder und deren Eltern im Fullener Wald erlebt. Nachdem wir von Martin Müller einiges über die Entstehung des Waldes, der zu 100 % auf Twister Gemeindegebiet liegt gehört haben, machten wir uns auf die Spur der Biber, die in diesem Gebiet in einer Sippe von ca. 12 Tieren leben und mittlerweile drei Staudämme gebaut haben. Es dauerte nicht lange, da konnten wir schon die ersten abgenagten Bäume entdecken.

 

Biber haben wir zwar keine gesehen, dafür aber einige Frösche gefangen (und natürlich auch wieder freigelassen), einen Hochsitz bestiegen, den Biberdamm besichtigt, unsere Sprungkraft in der Sandgrube getestet und zum Abschluss ein Picknick gemacht.

 

Kurz gesagt: Es war ein toller Nachmittag, der wieder einmal gezeigt hat, dass man die schönsten Ecken vom Twist noch gar nicht kennt.

 

Foto: Heinz-Gerd Stahl, Meppener Tagespost
Foto: Heinz-Gerd Stahl, Meppener Tagespost

 

 

28.01.2014

 

Kolpingsfamilie Twist ehrt Mitglieder

 

 

Beim Treffen der Kolpingsfamilien Emlichheim und Neuenhaus hat die Kolpingsfamilie Twist langjährige Mitglieder geehrt.

 

 

 

Die Veranstaltung begann mit einer Tischmesse, die Präses Michael Schiller zelebrierte. Der Geistliche sprach über die Lesung aus dem Buch Genesis (19, 15–29). Gott führte Lot dabei in die Stadt Zoar (Kleine), um ihn vor der Zerstörung der Städte Sodom und Gomorra zu retten, die von einer Feuersbrunst heimgesucht worden sind.

 

Bei der Jubilarehrung wies der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Twist, Günter Liedtke, auf das 60-jährige Bestehen der Kolpingsfamilie Twist in diesem Jahr hin. Sein besonderer Gruß galt den Jubilaren. Seit 65 Jahren steht Wilhelm Becker zu Kolping und seinem Werk. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht an der Feier teilnehmen.

 

Auf ihre 50-jährige Mitgliedschaft können Hermann Wolken, Gerhard Bernzen und Hans Bruns zurückblicken. Seit 25 Jahren gehören Peter Liedtke, Jens Koop und Detlef Peters der Kolpingsfamilie an. Liedtke dankte den Jubilaren für ihre langjährige Treue zu Adolf Kolping und das dabei gezeigte Engagement und überreichte ihnen, zusammen mit Präses Pfarrer Schiller, Urkunden, Anstecknadeln und ein Präsent.

 

Diesen Artikel findet ihr unter:

http://www.noz.de/lokales/twist/artikel/446803/kolping-twist-ehrt-mitglieder
Ausgabe: Meppener Tagespost
Veröffentlicht am: 29.01.2014

 

 

 

24.08.2013

 

Mtotorrad-Ausfahrt des Ini-Kreises

 

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Die erste Veranstaltung nach der Sommerpause im Programm des Initiativkreises für Behindertenarbeit war ein ganz besonderes Highlight! Die Behinderten sind zu einer Motorrad-Rundfahrt eingeladen worden. Keiner von ihnen hatte zuvor jemals auf einem Motorrad gesessen. Zwölf Motorräder (überwiegend HONDA Goldwings und einige BMWs) machten sich auf den Weg, im Konvoi einen Rundkurs Twist - Adorf - Klein Hesepe - Moormitte - Twist zu fahren. Drei Beiwagenmaschinen waren dabei, so dass auch die Rollstuhlfahrer an dem Event teilhaben konnten.

Die anfängliche Skepsis einiger Behinderter verflog schnell und so machte die Ausfahrt Allen einen Riesenspaß. Zum Abschluss wurde bei bestem Wetter vor dem Ansgarheim in Twist gegrillt. Dabei erklärten sich die Biker spontan bereit, auch im kommenden Jahr eine Ausfahrt zu organisieren.

Diese Nachricht zauberte ein Lächeln in die Augen der Behinderten.

Die Mitglieder des Initiativkreises möchten sich auch auf diese Weise noch einmal herzlich für die tolle Aktion bedanken. Die Vorfreude auf die nächste Ausfahrt ist schon groß!

 

 

 

16.06.2013

 

Radtour mit Kolping-5-Kampf

 

 

Bei schönstem Fahrrad-Wetter machten sich am Sonnatg, 16.06.2013 zwanzig Kolpinger auf, um durchs Moor Richtung Kita St. Hermann-Josef in Rühlerfeld zu fahren. Hier wurde sich erst einmal bei einem Picknick gestärkt um dann für den anschließenden Kolping-5-Kampf gerüstet zu sein.

 

Folgende Disziplinen standen in diesem Jahr an:                             Mehr Fotos in der Galerie

1. Miniroller-Wettrennen

2. Frisbee-Zielwurf

3. Eierlauf

4. Adler-Schießen

5. Sommer-Boßeln

 

Nach hartem Kampf um die Punkte gab es bei der abschließenden Siegerehrung am Ansgarheim neben den Preisen noch eine Stärkung vom Grill und eine Erfrischung aus dem Kühlschrank.

Alles in Allem also eine rundum gelungene Radtour.

 

Allen, die an der Vorbereitung beteiligt waren ein herzliches Danke!

 

 

15.06.2013

 

Weltjugendtagskreuz saniert

 

 

Das von der Kolpingjugend im Rahmen der 72-Stunden-Aktion 2005 errichtete Weltjugendtagskreuz erstrahlt in neuem Glanz. Am Samstag, 15.06.2013 wurde im rahmen eines Arbeitseinsatzes der Kolpingsfamilie gepflastert, gepflanzt, geschliffen und gehobelt, geschweisst und lackiert.

Und das Ergebniss kann sich sehen lassen!

 

Allen Helfern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

 

 

 

03.10.2012

 

Kolping on Tour - Gronau / Warendorf

 

 

Trotz des schlechten Wetters und nur mäßiger Beteiligung war die Fahrt nach Gronau ins Rock´n Pop Museum sowie in die Pferdestadt Warendorf ein voller Erfolg!

 

Wer nicht dabei war ist selber schuld !!!

 

 

Robin-Hood-Camp 2012

 

In diesem Sommer hat die Gruppe Junger Familien der Kolpingsfamilie Twist zum ersten Mal ein Zeltlagerwochenende für Familien mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter in Börgerwald angeboten.                                                                                  Mehr Fotos in der Galerie
33 Mitgliedern der Kolpingsfamilie sowie Nicht-Mitgliedern, Kindern und Erwachsenen wurde ein abwechslungsreiches und spannendes Freizeitprogramm angeboten.
Am Rande des Börgerwald wurden nach der Ankunft am späten Freitagnachmittag die Zelte aufgebaut. Anschließend wurden Pfeil und Bogen geschnitzt, die bei den Robin-Hood-Wettkämpfen an den kommenden Tagen noch zum Einsatz kommen sollten.
Am Samstag stand der Besuch im Freizeitpark Surwolds Wald auf dem Programm. Im Kletterpark, hoch in den Baumwipfeln konnten sich die kleinen und großen Kinder austoben, bevor die Sommerrodelbahn und der große Abenteuerspielplatz erkundet wurden.
Zurück im Lager traten die Kinder mit ihren Eltern unter anderem beim Bogenschießen, Lasso Werfen, Lanzenlauf und Wasserbomben-Zielwerfen in den Wettstreit um den besten Robin-Hood des Lagers zu ermitteln.
Würstchen vom Grill und Lieder am Lagerfeuer rundeten zusammen mit dem nächtlichen Fackelzug zur Nachtwanderung das Tagesprogramm ab, bevor die Kinder müde in den Schlafsack fielen und die Eltern sich noch zur "Nachtwache" am Lagerfeuer trafen.
Trotz des schlechten Wetters - es schüttete wie aus Eimern - konnten wir am Sonntag im Aufenthaltsraum am Lagerplatz noch einen Lagergottesdienst halten.
Gegen Mittag mussten wir dann die Heimreise antreten, mit einem Haufen schöner Erlebnisse, neuen Freundschaften und dem dringenden Wunsch, das Familienzelten im kommenden Jahr zu wiederholen im Gepäck.

 

 

07.04.2012

 

Initiativkreis erhält Spende

 

 

Ein überaus erfreuliches Ostergeschenk konnte der Ini-Kreis am Karsamstag in Empfang nehmen. Der Regionalverband 410 der Taubenzüchter im Gebiet "Ems-Vechte-Dinkel" überraschte die Betreuer des Inikreises mit der Übergabe eines Schecks über 1.000,- Euro. Das Geld stammt aus einem jährlich stattfindenden "Benefiz-Flug", bei dem die Züchter ihr Startgeld einem sozialen Zweck zur Verfügung stellen.

Ein besonderer Dank ging an Wilfried Anbergen, Jugendobmann aus dem RV Meppen, der sich als Twister für einen Flug zugunsten des Ini-Kreises eingesetzt hatte.

Mehr Infos zum RV 419 unter www.regionalverband-410.de

 

v.l.n.r.: Arnold Mönnich (RegV.Vors.), Marion Silies, Jonas Knöppel (Initiativkreis), Wilfried Anbergen (RV Meppen),
v.l.n.r.: Arnold Mönnich (RegV.Vors.), Marion Silies, Jonas Knöppel (Initiativkreis), Wilfried Anbergen (RV Meppen),

 

 

Karfreitag, 06.04.2012

 

Teilnahme an der Karfreitagswallfahrt nach Wietmarschen

 

 

 

 

Wie jedes Jahr haben sich 10 unerschrockene Mitglieder der Kolpingsfamilie Twist trotz der Nässe und Kälte auf den Weg von Füchtenfeld nach Wietmarschen gemacht, um an der traditionellen Wallfahrt des Gebietsverbandes Emsland/Grafschaft Bentheim teilzunehmen. Das Wetter hat vermutlich einige abgeschreckt, den Weg zu Fuß zu gehen, dennoch waren die Twister im Gottesdienst durchaus gut vertreten, da viele mit dem PKW nach Wietmarschen gekommen waren.

 

 

 

04.03.2012

 

Kolpingsfamilie Twist mit neuem Vorstand

 

 

Am 04.März 2012 haben die Mitglieder der Kolpingsfamilie Twist im Rahmen Ihrer Generalversammlung einen neuen Vorstand gewählt.

 

Nachdem der bisherige und neue Vorsitzende Günter Liedtke über die Arbeit des Vorstandes im vergangenen Jahr berichtete und dabei besonders die Errichtung eines Wegekreuzes an der Ansgarkirche Twist und die Teilnahme an den Veranstaltungen zur 225-Jahr-Feier der Gemeinde Twist hervorhob, entlastete die Versammlung den Vorstand einstimmig.

 

In der anschließenden Wahl die vom Präses der Kolpingsfamilie Pfarrer Michael Schiller geleitet wurde, konnten neben den Kandidaten, die zur Wiederwahl standen auch einige Neumitglieder in den Vorstand gewählt werden. Zum Abschluss der Versammlung zeigte sich Pfarrer Michael Schiller sehr erfreut darüber, dass alle Vorstandsämter besetzt werden konnten. Auch dies zeuge in einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen von der Kirche abwenden, von der wichtigen Bedeutung der kirchlichen Verbände bei der Zukunftsgestaltung von Kirche.

 

Neben der Vorstandswahl erinnerte Günter Liedtke an das Jubiläum von Heinrich Bölle, der mittlerweile mehr als 65 Jahre dem Kolpingwerk angehört. Bereits 1946 war Heinrich Bölle als Schustergeselle ins Kolpingwerk eingetreten bevor er dann im Jahr 1954 maßgeblich an der Gründung der Kolpingsfamilie Twist beteiligt war und viele Jahre dem Vorstand in leitenden Positionen angehörte.

 

Aber es gab auch weniger Erfreuliches zu berichten. So verstarb kurz vor der Versammlung Herr Bernhard Albers, der im Dezember diesen Jahres für 70 Jahre Treue zum Kolpingwerk geehrt worden wäre. Noch bei seiner Ehrung für 65 Jahre Mitgliedschaft hatte er den jungen Mitgliedern der Kolpingsfamilie zugerufen: „ Wie lange ich noch im Kolpingwerk bleibe, das entscheidet der liebe Gott. Wie lange ihr dabeibleibt, das könnt ihr selber entscheiden!“